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Was ist Affiliates Marketing
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Die Geschichte des Affiliates Marketing

Affiliates Marketing gibt es schon seit den 80er Jahren. Man meinte zu glauben, dass Affiliates Marketing einst durch den Amazone Gründer Jeff Bezos zum Leben Hervorgerufen wurde, doch wenn die Geschichte weiter zurück verfolgt wird, hat sie ihren Ursprung aus dem Jahr 1989 in den USA durch William J.Tobin.

Aktuell ist Deutschland den USA ca. 10 Jahre hinterher was das Affiliates Marketing betrifft. Daher ist es ein stetig steigender Trend (laut Google), was immer mehr Menschen dazu bewegt selbst Fuß mit Affiliates Marketing zu fassen.

Vor 10 Jahren war dies auch nur größeren Unternehmen vorbehalten. Denn für diese Art des Vertriebes, über das Internet, brauchte man eine Website – die nur aufwendig programmiert werden konnte.

Heutzutage gibt es ganz einfache Möglichkeiten dafür. Per Drag & Drop Webseitenbaukästen können auch Menschen mit wenig Startkapital und ohne Programmierkenntnisse ganz einfach Webseiten bauen, die zudem professionell wirken.

Oder es wird der Weg über Youtube mit den Videos gewählt, Instagram, Facebook und vieles mehr. Die Möglichkeiten heutzutage sind enorm und das Potential für Affiliates Marketing ist überwältigend.

Was ist denn jetzt Affiliates Marketing genau?

Affiliates Marketing ist eine neue Form des Vertriebsweges. Damals ging der Verkäufer von Haustür zu Haustür und stellte seine Produkte vor, um sie dann an den Kunden zu bringen. Später gab es die ersten Online-Shops und daraufhin folgte das Affiliates-Marketing.

Ein Affiliate ist nichts Anderes wie eine Vermittlungsperson. Er ist die heutige Schnittstelle zwischen dem Internetbesucher, der nach Informationen im Internet sucht und dem Verkäufer – auch Merchant/Vendor genannt. Der Verkäufer ist demzufolge meist ein Online-Shop, wie Amazon.

Amazon möchte allerdings nicht die ganze Werbung allein machen, um die Waren an die Besucher zu bringen.

Dafür bieten die Merchanten (in dem Bsp. Amazon) ein Partnerprogramm an, wo die Vermittlungsperson (Affiliate genannt) Werbung über seine Webseite oder Social-Media-Kanälen, zu diversen Produkten von Amazon macht und auf die Verkaufsseite zu Amazon weiterleitet.

Kauft der Besucher nun ein Produkt in dem Online-Shop wird der Besucher zu einem Kunden. Der Kunde erhält nach Bezahlung seine Ware und der Affiliate wird demzufolge an dem Umsatz des Verkaufes, ohne Mehrkosten für den Kunden, beteiligt. Das kann ein fester oder prozentualer Betrag sein. Hier unten ist eine Infografik die es dir etwas verständlicher aufzeigen soll.

affiliates marketing infografik
Infografik: Funktionsweise Affiliates Marketing

Kurz Zusammengefasst:

Affiliates-Marketing kommt aus den USA und ist ein internetbasiertes Provisionssystem.

Online-Shops oder auch Online-Händler bezahlen eine Provision an Webseitenbetreiber die Besucher zu ihren Shops leiten und zum Kauf animieren. Dafür erhalten die Webseitenbetreiber (Affiliates) bei einem erfolgreichen Kaufabschluss vom Online-Händler / Online-Shop (auch Merchant genannt) eine finanzielle Vergütung (auch Provision genannt).

Im Vergleich zur normalen Bannerwerbung die ein Affiliate auf seiner Webseite integrieren kann, worüber Werbung abgespielt wird, ist die Vergütung beim Affiliates-Marketing erfolgsabhängig.

Denn hier muss der Besucher aktiv auf einen Link von dir klicken um auf die Seite des Merchanten weitergeleitet zu werden.

Schlussendlich muss er auch etwas beim Merchanten kaufen, damit eine Provision vergütet werden kann.

Wie funktioniert Affiliates Marketing auf einer Webseite?

Um Affiliates Marketing offiziell betreiben zu dürfen, braucht es erstmal eine Gewerbeanmeldung, denn diese Geldeinnahmen sind Steuerpflichtig. Als Anfänger wählt man meist die Unternehmensform: Kleingewerbe. Was auf dem Formular ausgefüllt werden soll, hängt ganz davon ab, was du tun möchtest.

Möchtest du einfach nur physische und digitale Produkte bewerben ohne selbst diese Produkte zu verkaufen, ist das eine ganz andere Sache, als wenn du selbst Produkte von Händlern einkaufst und dann weiterverkaufst.

Das wäre in dem Sinn dann Handel und nicht Affiliate Marketing.

Als ich 2017 Affiliate-Marketing lernte, war mein Grundstein das Evergreensystem. Dort wurde mir auch genau gezeigt, was ich bei der Gewerbeanmeldung ausfüllen sollte und bis jetzt gab es nie Probleme damit. Das Evergreensystem ist ein Online-Kurs wo den Neulingen/Anfänger gezeigt wird wie Affiliate-Marketing funktioniert. Doch das nur kurz am Rande erwähnt. ➡ zum Review des Evergreensystems

Der erste Schritt ist es allerdings, sich vorher Gedanken zu machen, was man bewerben möchte. Ob physische oder digitale Produkte oder beides. Danach sucht man eine Nische.

Was ist eine Nische (im engl. Niche)

Der Begriff Nische wird im Online-Marketing verwendet. Eine Nische ist eine Marktlücke, ein Teil des Gesamtmarktes, wo das Bedürfnis von den aktuellen Wettbewerbern noch nicht erfüllt wurde. Dies beinhaltet dann sogenannte Keywords.

Ein Keyword kann zum Beispiel „Fahrradsattel“ sein. Das heißt, bei einer Suchmaschine wie Google, wird in das Suchfeld „Fahrradsattel“ eingegeben und Google sucht dir alle Webseiten heraus die relevant für deine Suchanfrage ist.

Dabei ist hier das Keyword „Fahrradsattel“. Wenn die Konkurrenz bzw. die anderen Wettbewerber noch keine ausreichenden Informationen zu diesem Keyword bereitstellen konnten, in Form von Beiträgen, Reviews usw. ist die Konkurrenz in dem Fall gering. Mit Glück wird das Keyword auch noch oft bei Google eingegeben und somit ist die Nachfrage hoch, was das Keyword in dem Fall sehr wertvoll macht.

Nun muss nur geschaut werden, ob es für dieses Keyword Produkte gibt – was bei „Fahrradsattel“ sicherlich der Fall sein würde. Nun erstellst du dir z.B. eine Vergleichsseite wo unterschiedliche Sättel verglichen werden und du eine Empfehlung gibst oder schreibst Beiträge darüber bzw. baust eine komplette Webseite mit diesem Keyword und Sub Keywords auf – was auch bestenfalls in deinem Domainnamen enthalten sein sollte.

Das Ganze nennt man eine Nische und kann somit bei schwacher Konkurrenz sehr leicht auf Google Ranken, wenn ein Internetuser „Fahrradsattel“ eingibt. Dadurch kommen beträchtlich viele Besucher (auch Traffic genannt) auf deine Webseite oder deinen Blog.

Nach der Nischenfindung

Reservierst du dir deine Wunschdomain bei einem Hosting Anbieter* deiner Wahl. Du kannst auch gerne zu Jimdo oder Wix gehen. Sie bieten dir ein komplettes Paket an und du kannst bei dem Einsteigerpaket kostenlos deine Webseite/Blog erstellen.

Möchtest du eine Domain mit deinem eigenen Domainnamen registrieren, muss das kostenlose Paket zu einem kostenpflichten geupgraded werden. Die Entscheidung kann ich dir hier leider nicht abnehmen. Ein Nachteil zudem ist, du bist auch an diesen Anbieter mit deiner Webseite/Blog gebunden, was für Affiliates Marketing nicht ideal wäre.

Lieber sucht du dir einen Hosting Anbieter, wo du für einen geringen Obolus deine eigene Domainadresse bekommst und deinen Webspace dazu – der Webspace ist der Ort, an dem sich deine Webseite mit der Datenbank usw. befindet.

Der Vorteil ist, dass du jederzeit mit deinen Inhalten von deiner Webseite bzw. Blogs, von einem zum anderen Hosting Anbieter wechseln kannst, was bei der ersten Variante mit Jimdo und Wix nicht so einfach – wenn überhaupt, möglich wäre.

Ich persönlich nutze All-Inkl.com* für meine Webseiten. Der Support ist schnell und hilfsbereit, wenn man ihn braucht. Die Server sind extrem flott – was das Ranking auf Google begünstigt, und der Webspace ist auch sehr großzügig.

Obendrauf gibt es für das günstigste Paket 3 Wunschdomain die du für dich registrieren/ reservieren lassen kannst. Als Neukunde sind sogar die ersten 3 Monate gratis – egal für welches Paket du dich entscheidest.

Jetzt kommen wir zur Erstellung deiner Affiliate Webseite oder Bloges

Nun, jetzt wo du deine Nische gefunden und deine Wunschdomain registriert hast, kannst du entweder direkt bei Jimdo oder Wix deine Webseite gestalten oder Beiträge schreiben – mit den perfekten Nischen Keywords darin.

Nutzt du stattdessen einen Hosting Anbieter, braucht es noch einen Schritt mehr. Denn wir brauchen noch eine Software um unsere Inhalte überhaupt mit der Welt teilen zu können. Dafür muss sie auf unseren Webspace installiert werden.

In dem Fall macht sich WordPress sehr gut. Denn es ist das meistgenutzte CMS (Content Management System) im Internet. Damit lassen sich leicht Webseiten gestalten und Blogbeiträge veröffentlichen. Weil dies das meist verbreitetste CMS ist, gibt es sehr viele Gestaltungs- und Erweiterungsmöglichkeiten in Form von Plugins. Kostenlose sowie Premium-Plugins die etwas Geld kosten – was dennoch völlig unnötig wäre.

Wenn du jetzt als deinen Hosting Anbieter All-Inkl.com gewählt hast, schaue für die Installation von WordPress auch dir diesen Beitrag an. ➡ Affiliate Marketing Blog

Ab ca. der Hälfte des Beitrages, geht es um die Installation von WordPress bei All-Inkl.com*.

Ist WordPress installiert, kann es auch schon nach ein paar kurzen Einstellungen in WordPress losgehen.

Das Video von Oliver Pfeil zeigt dir kurz die wichtigsten Einstellungen für deine Webseite / Blog.

Sobald du dein WordPress eingerichtet hast, brauchst du nur noch die Affiliate-Links von den Partnernetzwerken holen, die du dann in deinen Beiträgen einarbeitest. Was das ist und wie dies funktioniert, kannst du in dem Beitrag: ➡ Affiliate-Link nachlesen.

Wenn du einen Blog komplett neu startest, ist es wichtig, dass die Besucher mindestens 3-5 Blogbeiträge auf deinem Blog vorfinden, damit dein Traffic (Besucher) auch etwas zu lesen hat und keinen schlechten Eindruck von deiner Webseite oder Blogs bekommt.

Wenn diese Beiträge auch SEO (engl. Search Engine Optimization) freundlich geschrieben sind, kannst du dich bald über fabelhaften Traffic auf deiner Webseite / Blogs freuen.

Ich hoffe der Beitrag konnte dir Affiliates Marketing etwas näherbringen und gewisse Fragen um dieses Thema lüften? Lass mir unten gerne ein Kommentar dazu da, damit ich den Beitrag jederzeit verbessern und erweitern kann.

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